Pride Delémont le 30 juin 2012 – avec discours de Niels Rebetez, TGNS


„Réclamer les mêmes droits que les personnes non-LGBT, c’est bien, mais cela ne devrait pas se faire au détriment des personnes trans et bi, comme c’est encore parfois le cas aujourd’hui. Et, chacune et chacun, n’oubliez pas qu’en ce qui concerne la discrimination, taire, c’est déjà faire violence.“
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Benachteiligung von Transpersonen im Schweizer Arbeitsmarkt

Im Frühjahr 2012 wurden von der Organisation Transgender Network Switzerland (TGNS) erstmals Daten zur Situation von Transmenschen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt erhoben. Die Resultate lassen aufhorchen: Die Arbeitslosenquote der 35 befragten Personen liegt bei 20 %, was sechsmal höher ist als die Arbeitslosenquote der Gesamtbevölkerung im selben Zeitraum. Im Durchschnitt wurde jeder der befragten Transpersonen während der Transition einmal die Stelle gekündigt. Nicht weniger bedenklich ist der z. T. drastische berufliche Abstieg bei fast der Hälfte der Befragten. „Benachteiligung von Transpersonen im Schweizer Arbeitsmarkt“ weiterlesen

Lebenssituation von Transsexuellen in Nordrhein-Westfalen

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen hält im Vorwort der Studie zur Lebenssituation von Transsexuellen in Nordrhein-Westfalen vom März 2012 folgendes fest: „Ausgrenzungen und Vorurteile im beruflichen und privaten Umfeld zu erleben, das gehört zum Alltag von transsexuellen Menschen. Fehlende Wertschätzung, oft auch Beleidigungen und grenzüberschreitende Fragen nach dem Körper sind Beispiele für offene oder subtile Diskriminierungen, unter denen transsexuelle Menschen zu leiden haben. Die nordrhein-westfälische Landesregierung tritt jeder Form der Missachtung von Selbstbestimmungsrechten und jeder Form von Gewalt konsequent entgegen.
Menschen müssen unabhängig von ihrer sexuellen Identität anerkannt und wertgeschätzt werden. Außerdem gilt es, antiquierte Geschlechtsrollenklischees zu überwinden, die die Menschen in ein enges Korsett pressen.“

-> Studienergebnisse in Kürze

-> Vollständige Studie (4.57 MB)

Vorbildliche neue Transgender-Gesetzgebung in Argentinien

Das Argentinische Parlament hat am 9. Mai 2012 ein neues Gesetz erlassen, wonach keine pathologisierende Diagnose erforderlich ist für die Vornamens- und Personenstandsänderung. Es besteht auch kein Zwang, körperliche Eingriffe vorzunehmen und falls geschlechtsangleichende Massnahmen ergriffen werden, werden die Kosten übernommen.

-> Argentina – Gender Identity Law (English translation by GATE)

Bericht an das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte

Jeder UNO-Mitgliedstaat muss sich alle vier Jahre vor dem Menschenrechtsrat dem Dialog über die Menschenrechtssituation stellen. Im Herbst 2012 wird die Schweiz zum zweiten Mal dieses periodische allgemeine Überprüfungsverfahren („universal periodic review“) durchlaufen. Im Hinblick darauf hat eine Koalition aus 47 Nicht-Regierungs-Organisationen einen Bericht eingereicht, der aufzeigt, wo diese die grössten Probleme hierzulande sehen. Die offizielle Schweiz wird kaum darum herum kommen, zu diesem wichtigsten NGO-Bericht Stellung zu nehmen. TGNS hat erfolgreich die folgenden Themen in den Bericht eingebracht: Zwang zu Operationen und Hormonen für die Änderung von Name und Personenstand, fehlender rechtlicher Schutz vor Diskriminierungen sowie Diskriminierungen im Arbeitsmarkt.

-> NGO-Bericht vom 23. April 2012

-> www.humanrights.ch/de/Schweiz

Jahresthema 2012: Menschenrechte für LGBT

Menschenrechte gelten für alle. Sie sind universell und nicht verhandelbar.

Obwohl die Vereinten Nationen vor über 50 Jahren die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet haben, werden diese immer wieder verletzt, auch in der Schweiz. „Jahresthema 2012: Menschenrechte für LGBT“ weiterlesen