Hate-Crime-Bericht 2019

Im Jahr 2019 wurden 66 Fälle von LGBTQ-feindlichen Hate Crimes gemeldet, also mehr als ein Fall pro Woche. Gleichzeitig bleibt die Dunkelziffer hoch. Das zeigt: Angriffe auf LGBTQ-Personen sind leider weiterhin alltägliche Realität. Die LGBTQ-Organisationen fordern nun einen nationalen Aktionsplan mit griffigen und koordinierten Massnahmen.

Schweiz hinkt bei LGBTI-Rechten hinterher

Die neue «Rainbow Map» von ILGA Europe zeigt, dass die Schweiz in Bezug auf die Rechte und die Gleichberechtigung von LGBTI-Person noch immer im Rückstand ist. Sie landet im europäischen Vergleich nur gerade auf dem 23. Platz (von 49 Ländern). Dieses schlechte Resultat ist auf einen eklatanten Mangel an Schutz für trans und intergeschlechtliche Personen […]

Neuer ECRI-Bericht

Die Kommission gegen Rassismus und Intoleranz des Europarates (ECRI) traf sich bei ihrem Besuch der Schweiz anfangs 2018 auch mit Vertreter_innen der LGBTI-Organisationen. TGNS war selbstverständlich wiederum mit von der Partie.

Der Ständerat verweigert Erfassung von LGBTI-feindlichen Straftaten

Medienmitteilung vom 10. März 2020 Eine Mehrheit aus SVP, FDP und CVP des Ständerates hat heute Morgen die Motion für die „statistische Erfassung von hate crimes aufgrund der sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder Geschlechtsmerkmalen“ abgelehnt. Die LGBTI-Organisationen sind enttäuscht über diesen Unwillen des Ständerates und sprechen von einem Affront gegen die Bevölkerungsmehrheit, die am 9. […]

Vernehmlassung Justizvollzugsverordnung Basel-Stadt

Letzten November schrieb der Grosse Rat von Basel-Stadt ins Justizvollzugsgesetz, dass bei der Unterbringung in Haft die Geschlechtsidentität soweit als möglich zu beachten ist (siehe den Beitrag hier). Dass also trans Personen zu schützen sind. Mit der neuen Justizvollzugsverordnung soll nun genauer geregelt werden, wie dieses neue Gesetz umgesetzt wird.