Aktuelles von TGNS

Crowdfunder_in gesucht!

Du sprühst vor Ideen, wie Geld für eine gute Sache beschafft werden kann? Kommunikation und  Menschen begeistern sind dein Ding? Dein Herz schlägt für Menschenrechte und ganz besonders  für die Anerkennung von Menschen mit nicht binärer Geschlechtsidentität? 

Dann bist du unsere gesuchte 

Crowdfunder_in 

Transgender Network Switzerland (TGNS), die nationale Organisation von und für trans Menschen,  engagiert sich in strategischen Gerichtsprozessen für die offizielle Anerkennung von nicht binären  Menschen. Um diese Arbeit zu finanzieren suchen wir eine Person, die mittels Crowdfunding das  nötige Geld (Zielsumme: 40-50‘000 CHF) zusammenbringt. Als Crowdfunder_in bist du für die  gesamte Konzeption, Planung und erfolgreiche Durchführung zuständig; inhaltlich arbeitest du eng  mit unserer Leitung der Rechtsberatung zusammen. Beginn des Auftragsverhältnisses ist per  sofort möglich, spätestens jedoch auf Anfang August 2021. 

Lies dir die Ausschreibung unten durch (PDF) und bewirb dich! Neue Frist: 20. Juni 2021!

Étienne Rembold in der Gleichstellungskommission

Portraitphoto von Etienne Rembold

Der Regierungsrat Basel-Stadt hat, auf Vorschlag von TGNS, Étienne Rembold als Mitglied der Gleichstellungskommission gewählt. Basel-Stadt ist damit der erste Kanton, der seine Gleichstellungskommission bewusst und in Kooperation mit uns um die trans Perspektive ergänzt. 

Étienne, der einen Studienabschluss in Gender Studies und Gesellschaftswissenschaften sowie Game Studies hat, ist seit 2016 bei TGNS aktiv und betreut zuverlässig die Anfragen von Schüler_innen und Lernenden, die eine Arbeit zum Thema Trans schreiben möchten. 

Zu seiner Wahl meint er: „Als jemand, der in der Region Basel aufgewachsen ist und seit vielen Jahren in Basel wohnt, fühle ich mich der Region sehr verbunden. Daher freue ich mich ganz besonders, dass ich mich künftig in Basel-Stadt für Gleichstellungsthemen einsetzen darf und dabei unter anderem auch explizit eine trans spezifische Perspektive mit einfliessen lassen kann.“

Auch wir freuen uns sehr auf die verstärkte Zusammenarbeit mit Étienne! 

LGBTI-Rechte: Unverändert europäische Mittelklasse

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- and Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) erstellte ILGA-Europe wieder eine Übersicht über die Rechte von LGBTI-Menschen in Europa, die RainbowMap. Ebenso wiederum rangiert die Schweiz mit Platz 22 von 49 (2020: Platz 23) nur im europäischen Mittelfeld. Von 100 möglichen Punkten werden gerade einmal 39 (2020: 36) erlangt. Diese Zahlen lassen keinen Zweifel offen: Die Schweiz muss jetzt mehr tun, um unsere Gleichberechtigung sicherzustellen!

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LGBT-Gesundheitsumfrage: Mach mit!

In der Schweiz fehlen aussagekräftige Daten zur Gesundheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans Menschen und deren Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die @Hochschule Luzern führt deshalb im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit @BAG OFSP UFSP die schweizweit erste umfassende LGBT-Gesundheitsbefragung durch. Die Resultate sollen dazu dienen, gesundheitliche Chancengleichheit zu schaffen sowie zentrale Bedürfnisse und mögliche Lücken zu identifizieren.

Bist du lesbisch, schwul, bisexuell oder trans? Bitte nimm an der Befragung teil! Auch Menschen mit anderen Identitäten (queer, non-binär) sind eingeladen.

(Intergeschlechtliche Menschen sind leider nur dann einbezogen, wenn sie auch zusätzlich unter einen der anderen Buchstaben fallen, also sich als queer, lesbisch, trans, etc. identifizieren)

Alle Infos unter: hslu.ch/lgbt-gesundheit, die Umfrage ist in DE, FR, IT, EN verfügbar

Hier geht’s direkt zur Umfrage: https://www.unipark.de/uc/lgbt-health/

Neuer TGNS-Vorstand

Rund 120 Mitglieder haben an der schriftlichen MV-Abstimmung 2021 mitgemacht und die Kandidierenden mit einer überwältigenden Mehrheit bestätigt.

Der neue TGNS-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

May Freigang, Co-Präsidium (sie / ihr), Eneas Pauli, Co-Präsidium (er / they), Siméon Seiler (er / they / kein Pronomen), Mi (kein Pronomen), Louis Käser (er), James Ackermann (er), Iliri Rexhepi (kein Pronomen, they / them), Henrik Amalia von Dewitz (hen)

Das Protokoll wird in Kürze den Mitgliedern via Mail verschickt.

Ausstellungen zu Geschlecht und Queerness

2021 ist ein Jahr mit zwei besonderen Ausstellungen, die ein Muss für die trans und queere Community sind. Schon letztes Jahr eröffnete im Stapferhaus Lenzburg die Ausstellung «Geschlecht – jetzt entdecken», musste aber wie alle Museen bald wieder schliessen. Inzwischen ist die Ausstellung für Besuchende wieder zugänglich. Und seit wenigen Tagen hat auch das Naturhistorische Museum in Bern seine Türen zur Sonderausstellung «Queer – Vielfalt ist unsere Natur» geöffnet.

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«Keine Ruhe geben»

Portrait der Autorin Sibel Schick
Credit: Valerie-Siba Rousparast

Immer wieder verbreiten gerade die grossen Schweizer Medienplattformen transfeindliche, verleumderische und unbelegte Darstellungen. In der vergangenen Woche trafen gerade zwei happige Beiträge kurz hintereinander ein. Während der Tages-Anzeiger trans Männern internalisierten Frauenhass unterstellte, holte die NZZ mit einem Plädoyer für die transfeindlichen Bewegungen in Großbritannien gegen trans Kinder aus.

Zu unserer grossen Freude erhielten wir in dieser Sache prominente Schützenhilfe!

Die freie Journalistin, Autorin und Aktivistin Sibel Schick ergriff direkte Schritte gegen den Beitrag der NZZ und teilt mit uns hier ihre Ratschläge zu gelebter Solidarität.

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