Übergabe des Präsidiums

Nach drei Jahren als (Co-)Präsidentin habe ich, Stefanie Hetjens, mich entschieden, von meinem Amt per heute zurückzutreten. In den letzten drei Monaten haben wir diesen Schritt als Teil eines grösseren Projekts vorbereitet. Lea Berger und Benjamin Thormann werden die Co-Präsidentschaft ad interim übernehmen und sich im März an der Mitgliederversammlung regulär zur Wahl stellen. Ich werde in verschiedenen Bereichen weiterhin bei TGNS aktiv bleiben.

„Übergabe des Präsidiums“ weiterlesen

Alle Jahre wieder …

Die Geschäftsstelle sowie die Rechtsberatung von TGNS gönnen sich eine Auszeit vom 20. Dezember bis am 7. Januar 2020.

Die Beratungsstellen in den Checkpoints Zürich, Lausanne und Bern sind vom 23. Dezember bis am 5. Januar geschlossen.

TGNS wünscht ruhige und fröhliche Festtage sowie ein glückliches 2020!

Selbstbestimmung auch für trans und intergeschlechtliche Kinder

Heute hat der Bundesrat den Entwurf eines neuen Artikels im Zivilgesetzbuch verabschiedet. Dadurch sollen trans Menschen und Menschen mit Variationen der Geschlechtsentwicklung künftig in einem einfacheren Verfahren ihren amtlichen Geschlechtseintrag ändern können. Für trans und intergeschlechtliche Kinder verschlechtert sich dabei aber die Rechtslage. Transgender Network Switzerland (TGNS) und InterAction – Association Suisse pour les Intersexes ermutigen das Parlament, die notwendigen Verbesserungen vorzunehmen.

„Selbstbestimmung auch für trans und intergeschlechtliche Kinder“ weiterlesen

Basel-Stadt schützt trans Menschen in Haft besser

Am 13. November 2019 verabschiedete der Grosse Rat von Basel-Stadt ein neues Justizvollzugsgesetz. Und verankert darin nicht nur, dass Frauen und Männer getrennt unterzubringen sind, sondern auch explizit dass die Geschlechtsidentität der eingewiesenen Person soweit möglich beachtet wird. Das heisst: Trans Menschen, die ins Gefängnis kommen, sind anzuhören und es wird nicht einfach über sie hinweg entschieden, wo sie untergebracht werden. Basel-Stadt nimmt sich damit als erster Kanton der besonders verletzlichen Situation von trans Menschen in Haft an.

Transgender Day of Remembrance (TDoR)

Der 20. November ist für unsere Community jedes Jahr ein bedeutendes Datum. An diesem Tag, dem Transgender Day of Remembrance (kurz: TDoR genannt) gedenken wir weltweit all jener trans Menschen, die wir im vergangenen Jahr gewaltsam verloren haben. Die gesamte Woche zuvor gilt als Transgender Awareness Week, in der Menschen für die riskante und bedrohliche Lage sensibilisiert werden sollen. 

„Transgender Day of Remembrance (TDoR)“ weiterlesen

Umfrage: nicht binäre Geschlechtsmarker

Nicht-binäre Menschen: Was sollte in euren Ausweisen im Idealfall unter «Geschlecht» eingetragen sein, solange ein Eintrag weiter zwingend sein soll? «divers»? «X»? «non-binär»? Etwas ganz anderes?

TGNS möchte mit einer Umfrage genauer herausfinden, welche Geschlechtsmarker nicht-binäre Menschen aus der Schweiz wie gut finden. Die Umfrage richtet sich an alle Menschen, die sich nicht (ausschliesslich) als weiblich und nicht (ausschliesslich) als männlich identifizieren und die in der Schweiz leben oder die Schweizer Nationalität haben. 

Hier geht’s zur Umfrage

Vornamensänderungen neu selbstbestimmt in Zürich

Trans Menschen, die im Kanton Zürich wohnen, können ihren Namen ab sofort viel einfacher – meistens selbstbestimmt – und kostengünstiger als bisher ändern. Für die Änderung braucht es keine ärztlich / psychologische Bestätigung mehr! Damit zeigt der Kanton Zürich: Ein einfaches, rasches und transparentes Verfahren basierend auf Selbstbestimmung ist auch in der Schweiz möglich.

„Vornamensänderungen neu selbstbestimmt in Zürich“ weiterlesen

Nationalrat will LGBTIQ+-feindliche Hassdelikte erfassen

Am 26. September 2019 stimmte der Nationalrat Ja zur Forderung, dass «Hate crimes aufgrund von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder Geschlechtsmerkmalen» statistisch erfasst werden sollen. Obwohl der Bundesrat die Motion zur Ablehnung empfahl, hat sie der Nationalrat knapp angenommen: Mit 97 zu 94 Stimmen hat er sich dafür ausgesprochen, dass homo-, bi-, trans- und interfeindliche Hassdelikte statistisch erfasst werden sollen. Damit kommt ein jahrelanges Anliegen der LGBTI-Verbände endlich einen Schritt weiter. Die Motion muss nun noch vom Ständerat unterstützt werden. Ein Grund mehr, transfreundliche Kandidat_innen auch in die kleine Kammer zu wählen!

„Nationalrat will LGBTIQ+-feindliche Hassdelikte erfassen“ weiterlesen