Tag der Sichtbarkeit von trans Menschen im Zeichen von trans welcome

Zum «Transgender Day of Visibility», am 31. März, fand am Vortag auf der Zürcher Rathausbrücke eine Kundgebung gegen die Diskriminierung von trans Menschen am Arbeitsplatz statt, welche von rund 30 Aktivist_innen und Unterstützer_innen besucht wurde.

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Parlament verweigert uns Schutz gegen Diskriminierung und Hassreden

Der 3. Dezember 2018 ist ein trister Tag für die Schweizer trans und inter Communitys. Der Nationalrat hat die Forderung, Schutz vor Hassreden und Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität ins Strafrecht aufzunehmen, mit 107 zu 77 Stimmen definitiv versenkt. Zugestimmt hat er hingegen dem Schutz von sexueller Orientierung.


Noch im September sprach sich eine Mehrheit des Nationalrates für unseren Schutz aus. Nach dem Nein aus dem Ständerat Ende November knickten aber eine Mehrheit der CVP und ein Grossteil der FDP ein. Damit ist so gut wie besiegelt, dass die Anti-Rassismusstrafnorm um sexuelle Orientierung, nicht aber um Geschlechtsidentität erweitert werden wird.

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Teil V: Solidarität im Alltag

In den vergangenen Tagen haben wir euch Organisationen und trans Personen vorgestellt, deren Arbeit ihr unterstützen und von denen ihr lernen und euch unterhalten lassen könnt.

Häufig wird sich aber auch gefragt, wie es sich im Alltag und im Hinblick auf das eigene Umfeld solidarisch leben lässt. Daher haben wir euch ein paar Tipps zusammengestellt, die dabei helfen können.

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Teil IV: Trans Menschen im Rampenlicht

Gestern ging es um Organisationen, heute stehen Personen im Fokus. Die Arbeit von trans Menschen zu unterstützen und mitzuhelfen, dass ihre Stimmen Gehör finden, ist eine wichtige Form der Solidarität und eine wundervolle Inspiration. Daher wollen wir euch als Ausgangspunkt ein paar internationale trans Personen vorstellen, die in ihren Betätigungsfelder super erfolgreich sind oder waren.

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Teil III: Welche Organisationen helfen?

Gestern haben wir uns damit beschäftigt, mit welchen Probleme sich trans Menschen heute in der Schweiz konfrontiert sehen. Damit das nicht so bleibt, müssen wir alle mit anpacken.

Hier haben wir euch eine Auswahl an Organisationen zusammengestellt, die sich hier in der Schweiz für die Rechte von trans Menschen einsetzen.

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Teil II: Was wollen wir eigentlich?

Häufig kommt die Frage auf, worum heutzutage überhaupt noch gekämpft werden muss. Haben wir als LGBTI+ Community im Allgemeinen und trans Menschen im Speziellen nicht schon alles erreicht, was es braucht zur Gleichberechtigung? Klar, die Eheöffnung fehlt noch, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Und ein paar engstirnige Menschen wird es immer geben, aber gerade hier in diesem fortschrittlichen Land ist doch eigentlich alles bestens!

So oder so ähnlich denken viele Menschen. Sie glauben, Transfeindlichkeit wäre eine Frage des Charakters und mit dem unaufhaltbaren gesellschaftlichen Fortschritt würde sich dieses Problem von alleine erledigen. Leider ist das nicht so.

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Transgender Day of Remembrance 2018, Teil I

Der 20. November ist der Transgender Day of Remembrance, kurz TDoR. Der Tag also, an dem wir derer gedenken, die aufgrund von Transphobie ermordet wurden.

Begangen wird der Tag hierzulande meist mit Mahnwachen und Momenten der Stille.

Auch in diesem Jahr finden in Bern, Genf und Zürich Mahnwachen statt, denen sich gerne alle anschliessen können, denen es möglich ist.

Neben diesen Gelegenheiten des Innehaltens wollen wir die Zeit bis zum TDoR aber auch nutzen, um zu reflektieren und aktiv zu werden

Deshalb findet ihr vom 16. bis zum 20. November täglichen einen Post mit Infos, Tipps und Hintergründen rund um diesen ganz besonderen Tag. 

Heute beginnen wir mit Teil I: Die Geschichte des TDoR

Der erste TDoR fand vor 19 Jahren statt. Gwendolyn Ann Smith begründete die Tradition nach dem Mord an Rita Hester in Massachusetts im Jahr 1998. Die Berichterstattung um Hesters Tod war spärlich und (wenn vorhanden) herabwürdigend und der Fall wurde nie aufgeklärt. Aus Frust um Verzweiflung um diese Missstände wuchs die jährliche Gedenkveranstaltung am 20. November, entsprungen aus Smiths Web-Projekt «Remembering Our Dead».

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Nationalrat will die ganze LGBTI-Community gegen Hassrede und Diskriminierung schützen

Der Nationalrat hat am 25. September 2018 der Erweiterung des Strafartikels gegen Rassendiskriminierung um «sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität» zugestimmt. Neu sollen vor allem Hassreden gegen eine ganze Gruppe, zum Beispiel «die trans Menschen», und das diskriminierende Vorenthalten einer allgemein angebotenen Leistung, zum Beispiel in einem Restaurant oder Geschäft, auch aufgrund von Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung strafrechtlich verfolgt werden können.

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