LGBTI-Rechte: Unverändert europäische Mittelklasse

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- and Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) erstellte ILGA-Europe wieder eine Übersicht über die Rechte von LGBTI-Menschen in Europa, die RainbowMap. Ebenso wiederum rangiert die Schweiz mit Platz 22 von 49 (2020: Platz 23) nur im europäischen Mittelfeld. Von 100 möglichen Punkten werden gerade einmal 39 (2020: 36) erlangt. Diese Zahlen lassen keinen Zweifel offen: Die Schweiz muss jetzt mehr tun, um unsere Gleichberechtigung sicherzustellen!

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LGBT-Gesundheitsumfrage: Mach mit!

In der Schweiz fehlen aussagekräftige Daten zur Gesundheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans Menschen und deren Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die @Hochschule Luzern führt deshalb im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit @BAG OFSP UFSP die schweizweit erste umfassende LGBT-Gesundheitsbefragung durch. Die Resultate sollen dazu dienen, gesundheitliche Chancengleichheit zu schaffen sowie zentrale Bedürfnisse und mögliche Lücken zu identifizieren.

Bist du lesbisch, schwul, bisexuell oder trans? Bitte nimm an der Befragung teil! Auch Menschen mit anderen Identitäten (queer, non-binär) sind eingeladen.

(Intergeschlechtliche Menschen sind leider nur dann einbezogen, wenn sie auch zusätzlich unter einen der anderen Buchstaben fallen, also sich als queer, lesbisch, trans, etc. identifizieren)

Alle Infos unter: hslu.ch/lgbt-gesundheit, die Umfrage ist in DE, FR, IT, EN verfügbar

Hier geht’s direkt zur Umfrage: https://www.unipark.de/uc/lgbt-health/

Neuer TGNS-Vorstand

Rund 120 Mitglieder haben an der schriftlichen MV-Abstimmung 2021 mitgemacht und die Kandidierenden mit einer überwältigenden Mehrheit bestätigt.

Der neue TGNS-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

May Freigang, Co-Präsidium (sie / ihr), Eneas Pauli, Co-Präsidium (er / they), Siméon Seiler (er / they / kein Pronomen), Mi (kein Pronomen), Louis Käser (er), James Ackermann (er), Iliri Rexhepi (kein Pronomen, they / them), Henrik Amalia von Dewitz (hen)

Das Protokoll wird in Kürze den Mitgliedern via Mail verschickt.

Ausstellungen zu Geschlecht und Queerness

2021 ist ein Jahr mit zwei besonderen Ausstellungen, die ein Muss für die trans und queere Community sind. Schon letztes Jahr eröffnete im Stapferhaus Lenzburg die Ausstellung «Geschlecht – jetzt entdecken», musste aber wie alle Museen bald wieder schliessen. Inzwischen ist die Ausstellung für Besuchende wieder zugänglich. Und seit wenigen Tagen hat auch das Naturhistorische Museum in Bern seine Türen zur Sonderausstellung «Queer – Vielfalt ist unsere Natur» geöffnet.

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«Keine Ruhe geben»

Portrait der Autorin Sibel Schick
Credit: Valerie-Siba Rousparast

Immer wieder verbreiten gerade die grossen Schweizer Medienplattformen transfeindliche, verleumderische und unbelegte Darstellungen. In der vergangenen Woche trafen gerade zwei happige Beiträge kurz hintereinander ein. Während der Tages-Anzeiger trans Männern internalisierten Frauenhass unterstellte, holte die NZZ mit einem Plädoyer für die transfeindlichen Bewegungen in Großbritannien gegen trans Kinder aus.

Zu unserer grossen Freude erhielten wir in dieser Sache prominente Schützenhilfe!

Die freie Journalistin, Autorin und Aktivistin Sibel Schick ergriff direkte Schritte gegen den Beitrag der NZZ und teilt mit uns hier ihre Ratschläge zu gelebter Solidarität.

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Let it snow …

Die Geschäftsstelle sowie die Rechtsberatung von TGNS gönnen sich eine Auszeit vom 21. Dezember bis am 4. Januar 2021. Die Beratungsstellen in den Checkpoints Zürich, Lausanne und Bern über die Feiertage ebenso geschlossen.

Das gesamte Team und der Vorstand von TGNS wünschen besinnliche und fröhliche Festtage sowie ein gesundes 2021!

Selbstbestimmung! Aber nicht für alle

Hast du gewusst, dass man vor zehn Jahren, als TGNS gegründet wurde, den Geschlechtseintrag nur ändern konnte, nachdem man sich hat operativ sterilisieren lassen? Dank unserer Arbeit ist das schon länger Geschichte – und heute haben wir den nächsten grossen Schritt geschafft: National- und Ständerat haben definitiv Ja gesagt zur einfachen und selbstbestimmten Änderung des Geschlechtseintrages! Und ebenfalls zur «Ehe für alle», für die sich unsere Freund_innen der LGB-Dachverbände einsetzen. Perfekt ist die Lage allerdings noch nicht.

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