Schweiz verharrt beim Schutz von LGBTI-Menschen im europäischen Mittelfeld 

Anlässlich des am 17. Mai stattfindenden «International Day against Homo-, Lesbo-, Bi-, Trans- and Interphobia» legt die Organisation ILGA-Europe jeweils eine Übersicht über den rechtlichen Schutz von LGBTI-Menschen in Europa vor. Auch 2018 schneidet die Schweiz schlecht ab in diesem Ranking: Mit nur 38 von 100 Punkten belegt sie Rang 22. Damit liegt die Schweiz gleichauf mit Montenegro und Estland; in Westeuropa schützen nur ein paar wenige Staaten LGBTI-Menschen noch weniger.

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Hate Crimes und Diskriminierungen von LGBT-Menschen in der Schweiz

Bis heute sind Ausmass und genaue Umstände von homo-, bi- oder transphob motivierten Hassdelikten in der Schweiz unbekannt. Doch: Nur wo eine Erfassung stattfindet, wird aus einer Dunkelziffer eine Faktenlage. Seit Ende 2016 erfasst daher die LGBT+ Helpline online, per Mail oder telefonisch Diskriminierungen und Hassreden/Hassverbrechen an trans Menschen, Bisexuellen, Lesben und Schwulen. Nun wurde der erste Ergebnisbericht präsentiert.

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Vernehmlassung zu den Asyl-Bundeszentren

Im Jahr 2019 wird der Bund das sogenannte beschleunigte Asylverfahren einführen. Damit werden nicht nur die Asylgesuche in viel kürzerer Zeit geprüft und entschieden, sondern auch die Asylsuchenden in sogenannten Bundeszentren untergebracht. Beides erachten wir für LGBTI-Asylsuchende als Verschlechterung gegenüber einem Asylsystem, das heute schon ihre Rechte oft missachtet und ihnen kein faires Verfahren garantiert.

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TGNS Mitgliederversammlung 2018

An einem sonnigen Samstag, den 21. April, fand die neunte Mitgliederversammlung von TGNS im schönen Solothurn statt. In den gemütlichen Räumlichkeiten der Genossenschaft Kreuz nahmen 46 Mitglieder und Gäste teil am Geschehen.

Die Versammlung genehmigte Protokoll, Jahresbericht, Bilanz und Budgetvorschlag, wurde informiert über das Projekt trans welcome, entschied über Fundraisingpläne und erhielt eine Vorschau für das kommende Jahr.

Neben der emotionalen Verabschiedung des langjährigen Co-Präsidenten Henry Hohmann und den Abschiedsworten an einige weitere Vorstandsmitglieder durften auch ein paar «neue» Gesichter in die Runde aufgenommen werden.

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A Change Is Gonna Come

Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen von TGNS

Seit 2010, seit der Gründung von TGNS, habe ich im Vorstand mitgearbeitet. Erst als Vorstandsmitglied, ab September 2012 wurde ich als Nachfolger von Alecs Recher Co-Präsident bzw. Präsident von TGNS. Jetzt ist es für mich an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und ich möchte mich aus dem Vorstand verabschieden.

Man sagt ja immer, man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Und tatsächlich steht TGNS nun an einem Wendepunkt, der unseren Verein auf eine neue Stufe hebt und der es mir ermöglicht, das Präsidium, meine Erfahrungen und mein Wissen an die Nächsten weiterzugeben – und ich freue mich sehr, dass mit Stefanie Hetjens das Co-Präsidium in den allerbesten Händen ist!

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Sternstunde Religion: Antwort des SRF und der Ombudsstelle

Am 21. Januar hat SRF eine Themenreihe zu Trans mit einer «Sternstunde Religion» eröffnet. Leider waren in der Sendung zwei Personen geladen, die überhaupt keine Erfahrung mit der Thematik hatten und dementsprechend hagelte es falsche Informationen und herabwürdigende Aussagen. TGNS hat daher einen Beschwerdebrief an die Ombudsstelle des SRF geschickt.

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Dürfen es ein klein wenig mehr Menschenrechte sein?

Das dritte Universelle Periodische Überprüfungsverfahren (UPR) der Schweiz vor der UNO ist abgeschlossen. Aus Trans-Sicht war diese dritte Runde die bisher erfolgreichste – zufrieden können wir mit der Schweiz aber sicher noch nicht sein. Wer unsere Lebensrealität kennt, weiss: Es besteht deutlich mehr Handlungsbedarf als die Schweiz eingestand.

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Trans Stimmen zum Internationalen Frauentag 2018

Nur zu oft ist die Rede davon, wie gut wir es als Frauen in der Schweiz im Jahr 2018 doch haben. Und natürlich können wir froh sein über die Kämpfe, die wir nicht mehr führen müssen, und über die Rechte und Pflichten, die andere für uns errungen haben. Gerade dafür ist die historische Entstehung des Frauentags eine gute Erinnerung. Aber nur zu häufig dient der Verweis auf die Vergangenheit als Mittel, aktuellen Forderungen die Relevanz abzusprechen.

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Trans*-Richtlinien an den Universitäten Basel und Bern

Endlich reagierten auch die Universitäten Basel und Bern auf die Anliegen von trans* Student_innen: Beide gaben sich Richtlinien zur Verwendung des Vornamens und Geschlechtseintrages. Grundsätzlich ermöglichen beide Universitäten neu, dass Vorname und Geschlechtseintrag unabhängig einer amtlichen Änderung angepasst werden können – jedoch, entgegen der Forderung von TGNS, begrenzt auf F und M. Non-binary Student_innen, die in ihrer Geschlechtsidentität anerkannt werden möchten, werden damit weiterhin auf eine Regelung warten müssen.

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