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Der Verein Transgender Network Switzerland (TGNS) ist die Schweizer Organisation von und für Transmenschen und ihre Freund_innen.

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Europarat verabschiedet historische Resolution gegen Diskriminierung von Transmenschen

CoE-Logo-TextStrassburg, 22.4.2015
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates in Strassburg hat mit grosser Mehrheit (68 Ja-Stimmen und 23 Nein-Stimmen bei 12 Enthaltungen) einer umfassenden Resolution gegen die Diskriminierung von Transmenschen in Europa zugestimmt. Auch die vier anwesenden Mitglieder der Schweiz stimmten dieser ersten allein den Menschenrechten von Transmenschen gewidmeten Resolution zu.

Die Parlamentarische Versammlung ruft mit der Resolution ihre Mitgliedsstaaten auf, das Recht von Transmenschen auf Schutz vor Diskriminierung zu respektieren und zu gewährleisten. Die Änderung von Name und amtlichem Geschlecht soll rasch, in transparenter und zugänglicher Weise basierend auf Selbstbestimmung ermöglicht werden. Weiterlesen

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Norwegen auf dem Weg Richtung Selbstbestimmung von Transmenschen

Nach Maltas bahnbrechendem Gesetz für Trans*- und Inter*- Menschen vom 1. April 2015 (in Kraft seit 15.4.2015), dem Gesetz in Argentinien (erlassen 2012, nach dem jede Person das Recht auf Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität hat) und Gesetzesrevisionen betreffend erleichterte Voraussetzungen für die Änderung von Name und amtlichem Geschlecht in Dänemark legt nun auch Norwegen einen höchst erfreulichen Vorschlag vor. Weiterlesen

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Maltas bahnbrechendes Trans*- und Inter*-Gesetz

Am 1. April 2015 hat das Parlament in Malta ein neues Gesetz über die Geschlechtsidentität, den Geschlechtsausdruck und die Geschlechtsmerkmale (Gender Identity, Gender Expression and Sex Characteristics Act, GIGESC Bill) angenommen. Dies ist ein historischer Durchbruch für die Rechte von Trans- und Intersexpersonen in Malta, aber auch in ganz Europa.

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2. Zürcher Transtag «Trans* ohne Tabus»

Am 18. April findet in Zürich die zweite eintägige Transtagung statt. Es werden fünf Workshops zu folgenden Themen angeboten: «Einfach weg … Wirklich? Die Masektomie», «SRS MzF Erlebnisbericht aus Thailand», «Trans*Traurigkeiten», «Coming out», «Nackt geboren, ab dann gekleidet» und «Stark! Ein Ratgeber für Angehörige».

Flyer-Transtag-2015Ablauf:
09:00 Workshop
12:00 Angehörigen Mittagessen
13:00 Begrüssung in der HAZ
13:30–19:00 Workshops
20:00 Abendessen, Barbetrieb
21:30 Lila Lisi live in Concert
23:00 Ende der Veranstaltung

Die Workshops werden im HAZ-Centro in Zürich, Sihlquai 67, und im Babachinchin, Mattengasse 27, in Zürich stattfinden.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen pro Workshop ist begrenzt. First come, first served. Die Anmeldung erfolgt per Mail unter Angabe der gewünschten Workshops an .

Die Workshop-Preise verstehen sich als Richtpreise. Von der Teilnahme am Transtag soll niemand ausgeschlossen werden! Bist du finanziell gerade knapp bei Kasse, bezahlst du einfach im Rahmen deiner Möglichkeiten. Auf Anfrage können wir auch mit Reisekostenvergütung weiterhelfen

Link Website mit ausführlicher Programmbeschreibung

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Personenstandsänderung in Europa – ein Albtraum für Transmenschen

Transgender Europe (TGEU) macht darauf aufmerksam, dass in 34 Ländern Europas Transmenschen ihren rechtlichen Namen und Geschlecht nicht ändern können, ohne erniedrigende und missbräuchliche Prozeduren über sich ergehen zu lassen. TGEU fordert deshalb mit einem neuen Video dazu auf, dass die entsprechende Gesetzgebung in Europa endlich angepasst wird.

TGEU-Video

Das zweiminütige Video von TGEU  zeigt das Albtraum-Szenario, das die meisten Transmenschen heute noch durchleben müssen, um ihren rechtlichen Namen und Geschlecht zu ändern: sie werden zu Sterilisierung, Scheidung oder einer Diagnose von Geisteskrankheit gezwungen – letzteres obwohl sie nicht geistig krank sind. Weiterlesen

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Fünf Jahre Transgender Network Switzerland

TGNS_Flyer DETransgender Network Switzerland (TGNS) feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Was 2010 mit etwa 30 Personen begann, ist heute ein Verein mit ca. 170 Mitgliedern. Neben Beratung von Transpersonen vor, während und nach dem Coming-out erhalten Arbeitgeberinnen, Mediziner, Behörden oder Institutionen umfassende Informationen über Trans*.

«Und in der politischen Arbeit freuen wir uns über die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Schweizer LGB-Organisationen, Vereinen und Institutionen», sagt Henry Hohmann, seit 2012 Präsident von TGNS.  «Wir können mit Stolz zurückblicken auf grossartige fünf Jahre. Sicher einer der Höhepunkte dabei war 2014 die Überreichung des Gleichstellungspreises der Stadt Zürich an die Rechtsberatung von TGNS. Und eines der grossen Ziele der nächsten Jahre wird die Abschaffung immer noch vorhandene obligatorische Sterilisation von Transpersonen sein – sei es durch Hormone und/oder durch geschlechtsangleichende Operationen -, die für die Änderung des Personenstands verlangt wird. Diese Verletzung der Menschenrechte darf nicht sein! Darüber hinaus muss die rechtliche und gesellschaftliche Stellung von Transmenschen als extrem verletzliche Gruppe noch viel mehr gestärkt werden.» Weiterlesen

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Verlängerte Einreichefrist der Umfrage zu den OP-Erfahrungen von Transmenschen in der Schweiz

Umfrage

Viele Transmenschen lassen geschlechtsangleichende Operationen durchführen. Und fast alle, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, suchen Informationen, wer wo in welchem Spital operiert, wieviel es kostet, und welche Erfahrungen andere Transmenschen im jeweiligen Spital gemacht haben.

Wäre es nicht schön, wenn die vielen Erfahrungen, die viele Transmenschen gemacht haben, für andere Transmenschen zugänglich wären?

Aus dieser Überlegung wurde der angehängte Fragebogen entworfen. Wir sind sehr froh um jede Person, die ihre OP-Erfahrungen mit der Trans*-Community teilt und den Bogen ausfüllt. Sehr gern dürft ihr die Fragebögen auch an Nicht-TGNS-Mitglieder in der Schweiz weiterleiten.

Die Antworten werden unter der Adresse und anschliessend anonymisiert für die Beratung von Transmenschen aufbereitet. Auf Wunsch bekommt die Teilnehmenden eine kurze Zusammenfassung der Erkenntnisse, die sich aus der Befragung ergeben haben. Bitte sendet den Bogen bis spätestens 15. März

Umfrage: Fragen zu Operationserfahrungen_04.11.2014

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Suizide von jungen LGBTQ-Menschen

Die Suizide von zwei jungen Transfrauen haben die Community in den letzten Wochen erschüttert. Bei aller Trauer und Anteilnahme, bei aller Wut und dem Wunsch, auf Missstände in der Unterstützung junger LGBTQ-Menschen aufmerksam zu machen, dürfen wir aber eine Sache nicht aus den Augen verlieren: Emotionale Berichterstattung führt zu einer Erhöhung der Suizidrate, wie wissenschaftlich klar belegt ist.

Vertreter_innen der gesamten LGBTQ-Community sind sich des Problems bewusst und arbeiten derzeit an einer gemeinsamen Strategie, wie die Berichterstattung, v.a. via soziale Netzwerke über Suizide unter Transjugendlichen sowie jungen Menschen, die lesbisch, bisexuell und schwul sind, gestaltet werden kann. Einerseits ist Aufklärung über Suizidalität und prekäre Situation vieler LGBT-Jugendlicher wichtig, um das Problembewusstsein der Bevölkerung zu schärfen; andererseits ist um jeden Preis zu vermeiden, dass die Berichte über Suizide dazu beitragen, dass weitere junge Leute ihrem Leben ein Ende setzen.

Transmenschen können sich in der Schweiz an Beratungspersonen u.a. bei folgenden Institutionen wenden: Transgender Network Switzerland, Checkpoint Zürich und Waadt, Fachstelle für Aids- und Sexualfragen St. Gallen sowie Universitätsspital Zürich (Gender-Dysphorie-Team). Die Notfallnummer 143 und die Kriseninterventionszentren stehen LGBTQ-Menschen natürlich ebenfalls offen.

Das Milchbüechli hat Richtlinien zur Kommunikation über den Suizid von jungen LGBTQ-Menschen erstellt, denen sich TGNS anschliesst.

Link zum PDF-Dokument

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Übergabe des Gleichstellungspreises in Zürich

oder «Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten…»

Bild PreisträgerInnenAm 17. November wurde in einer feierlichen Zeremonie der diesjährige Gleichstellungspreis des Stadtrats der Stadt Zürich an die Rechtsberatung von TGNS verliehen.

Stadtrat Daniel Leupi begrüsste die Anwesenden und stellte die Jury vor. Dann wurden die Preisträger auf die Bühne gebeten: Alecs Recher und Kristin Hoffmann für die Rechtsberatung, Henry Hohmann als Präsident von TGNS.

Mit einem riesigen Blumenstrauss, einer Urkunde und Standing ovations wurde die Übergabe des Preises, der mit 20‘000 Fr. dotiert ist, gefeiert. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Msoke, der Stücke aus seiner neuen CD «Free Motion» vorstellte. Weiterlesen

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Radio Lora: Gleichstellungsfeier und Transinterviews

Pascale von Radio Lora hat die Ansprachen an der feierlichen Übergabe des Gleichstellungspreises am 17. November aufgenommen. Die Dankesreden von Henry Hohmann und den Preisträgern Alecs Recher und Kristin Hoffmann sowie die Laudatio von Claudia Kaufmann mit einem Kommentar von Yv sind hier noch einmal nachzuhören.

Im Anschluss gibt es ein Interview mit Michelle, die über ihr die Anfänge von TGNS und ihr Trans*-Coming-out aus der Zeit vor dem Internet berichtet.

Abschliessend interviewt Pascale Sascha, der den Anerkennungspreis innerhalb des Förderpreises der Genderstudies an der ZHAW gewonnen hat. Sascha hat seine Transition mit seinem Projekt «Teenager» photographisch dokumentiert.

Zum Nachhören der Sendung unten klicken.

 

Radio Lora

 

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