Willkommen!

Der Verein Transgender Network Switzerland (TGNS) ist die Schweizer Organisation von und für Transmenschen.

Wir setzen uns auf nationaler Ebene für die Interessen und Vernetzung von Transmenschen ein, hauptsächlich zur Verbesserung ihrer sozialen und rechtlichen Situation und der medizinischen Versorgung. » mehr

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Vorbildliche neue Transgender-Gesetzgebung in Argentinien

Das Argentinische Parlament hat am 9. Mai 2012 ein neues Gesetz erlassen, wonach keine pathologisierende Diagnose erforderlich ist für die Vornamens- und Personenstandsänderung. Es besteht auch kein Zwang, körperliche Eingriffe vorzunehmen und falls geschlechtsangleichende Massnahmen ergriffen werden, werden die Kosten übernommen.

Argentina – Gender Identity Law (English translation by GATE)

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Translesbischwule HAB

Seit dem 1. Mai haben die HAB, die Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern, im Vorstand einen Trans*-Beauftragten. Dabei steht Trans* für transgender, transsexuell, transident – und alle Menschen, die sich mit dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugewiesen wurde, nicht identifizieren können.

Gemäss Statuten setzen sich die HAB dafür ein, dass „homo-, bi- und transsexuell empfindende Menschen in unserer Gesellschaft gleichberechtigt und ohne Angst leben können“. Allerdings gibt es aber gerade auch bei Schwulen und Lesben im Umgang mit Transmenschen viele Missverständnisse und Vorurteile. So versteht sich der Trans*-Beauftragte Daniel Frey innerhalb der Community nicht nur als Vermittler, sondern auch als Verbündeter zwischen Lesben, Schwulen und Transmenschen.

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Bericht an das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte

Jeder UNO-Mitgliedstaat muss sich alle vier Jahre vor dem Menschenrechtsrat dem Dialog über die Menschenrechtssituation stellen. Im Herbst 2012 wird die Schweiz zum zweiten Mal dieses periodische allgemeine Überprüfungsverfahren („universal periodic review“) durchlaufen. Im Hinblick darauf hat eine Koalition aus 47 Nicht-Regierungs-Organisationen einen Bericht eingereicht, der aufzeigt, wo diese die grössten Probleme hierzulande sehen. Die offizielle Schweiz wird kaum darum herum kommen, zu diesem wichtigsten NGO-Bericht Stellung zu nehmen. TGNS hat erfolgreich die folgenden Themen in den Bericht eingebracht: Zwang zu Operationen und Hormonen für die Änderung von Name und Personenstand, fehlender rechtlicher Schutz vor Diskriminierungen sowie Diskriminierungen im Arbeitsmarkt.

-> NGO-Bericht vom 23. April 2012

-> www.humanrights.ch/de/Schweiz

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Jahresthema 2012: Menschenrechte für LGBT

Menschenrechte gelten für alle. Sie sind universell und nicht verhandelbar.

Obwohl die Vereinten Nationen vor über 50 Jahren die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet haben, werden diese immer wieder verletzt, auch in der Schweiz.

Die Dachverbände der Lesben und Schwulen, LOS und PINK CROSS, das Transgender Network Switzerland und der Dachverband Regenbogenfamilien haben die Menschenrechte zu ihrem Jahresthema gewählt und setzen sich dafür ein, dass Ungleichbehandlung und Menschenrechtsverletzungen von LGBT auch in der Schweiz endlich der Vergangenheit angehören.

Wo bleibt das Recht auf körperliche Unversehrtheit, wenn Transmenschen sich für die Änderung des amtlichen Geschlechtseintrags sterilisieren lassen müssen? Wie steht es mit dem Schutz vor Verfolgung, wenn Homosexuelle aus Ländern, die Lesben und Schwule töten, kein Asyl bekommen? Wie ist Rechtsgleichheit zu verstehen, wenn Lesben, Schwulen und Transmenschen die Familiengründung abgesprochen und eine rechtliche Anerkennung verwehrt wird? Für diese und viele weitere Anliegen setzen wir uns ein.

Die Haltung der Gesellschaft ändert sich nur durch Aufklärung und das Engagement aller. In diesem Jahr werden deshalb verschiedene Anlässe und Aktionen zum Thema «Menschenrechte für alle» stattfinden.

-> Flyer Menschenrechte

-> Rede Dani Kaufmann, TGNS-Vorstandsmitglied zu Jahresthema

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Transgender-Fachstelle auch in Lausanne

Die Stiftung Profa (www.profa.ch), aktiv im Kanton Waadt, hat im Rahmen des neuen Checkpoints in Lausanne eine Teilzeitstelle im Bereich Prävention bei Transmenschen ausgeschrieben.

Profa hat sich nun für Niels Rebetez, Vorstands-Mitglied von Transgender Network Switzerland, entschieden. Er wird die Stelle am 1. Juli 2012 antreten.

Mit der Stelle soll die Zusammenarbeit zwischen dem Dachverband TGNS und der Stiftung Agnodice sowie zwischen der Aidshilfe bzw. dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Bereich Prävention entwickelt und verbessert werden. Daneben soll Transmenschen in der Romandie – analog der Arbeit der Transgender-Fachstelle in Zürich – Unterstützung angeboten werden. Schliesslich bezweckt die Fachstelle die Vernetzung von Politik, Medizin und Vereinsarbeit zu vertiefen.

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TGNS-Jugendgruppe gegründet

Transmenschen unter 27 Jahre haben sich am 31. März erstmals versammelt und starten am Samstag, 14. April 2012 mit ihrem ersten regulären Treffen.

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Entre il et ailes – Between Two-Spirit, ein Film von Laurence Périgaud

Chris feels he is neither male nor female, but somewhere in between. Then, approaching sixty, this French-Swiss management lecturer crosses the “Rubicon” and goes off to Thailand for a sex-change operation. Laurence Périgaud gives a highly sensitive account of this year of transition and transformation – body and soul – of a human being in quest of freedom.
-> Flyer
-> www.entreiletailes.com
-> www.facebook.com
-> www.dailymotion.com/video
-> www.visionsdureel.ch/film

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Schweiz immer noch schwach bei der Bekämpfung von Diskriminierung

Thomas Hammarberg, Menschenrechtskommissar des Europarats publiziert auf seiner Website am 28. März 2012 unter anderem folgendes:

“Die sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sind nicht ausdrücklich als Gründe für eine mögliche Diskriminierung nach Artikel 8 der Verfassung genannt. Die Bedürfnisse und die Verwundbarkeit der LGBT-Personen (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen) sind nicht immer gut genug bekannt und politische Massnahmen sind nicht in allen Fällen entsprechend angepasst. Insbesondere müssen Gesetze und Praxis geändert werden, damit die Diskriminierung von Transgender-Personen abgeschafft wird. Die Bedingung einer operativen Sterilisierung, Zwangsscheidung, zwingende Hormonbehandlung vor einer Namensänderung sowie der mangelhafte Zugang zu qualifizierter Gesundheitsversorgung sind ernsthafte Hindernisse dafür, dass diese Personen ihre Menschenrechte in vollem Umfang geniessen können. In dieser Hinsicht begrüsst der Menschenrechtskommissar die vom Eidgenössischen Amt für das
Zivilstandswesen am 1. Februar 2012 veröffentlichte Rechtsauskunft, welche die kantonalen Behörden anweist, weder eine operative Sterilisierung, noch eine Zwangsscheidung zu verlangen, bevor eine Geschlechtsänderung offiziell vorgenommen werden kann.”

Siehe: Vollständiges Schreiben an Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Schweizerischen Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten sowie die Antwort der Schweizer Behörden.

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Prof. Dr. Udo Rauchfleisch zum Thema Transidentität vom 24. März 2012

Radiointerview mit Prof. Dr. Udo Rauchfleisch zum Thema Transidentität vom 24. März 2012 (von Steffi Feller): www.gayradio.ch

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Geschlechtsidentität jetzt im Personalrecht der Stadt Zürich

Das Parlament der Stadt Zürich beschloss, im Personalrecht zu verankern, dass gegenüber Angestellten, die unter anderem aufgrund ihrer Geschlechtsidentität benachteiligt sein könnten, Toleranz und Akzeptanz sowie bei Anstellungen und Personalentwicklung die Chancengleichheit zu fördern sei. Damit wird erstmals in der Schweiz die Geschlechtsidentität in einem Gesetz wörtlich genannt.

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