Gute Neuigkeiten aus Malta und Indien

Malta: Geschlechtsidentität in der Verfassung

Am 14. April hat das Parlament von Malta beschlossen, die Geschlechtsidentität und die sexuelle Orientierung in die Verfassung aufzunehmen.  Auch wurde das bestehende Anti-Diskriminierungsgesetz erweitert, um Transpersonen besser zu schützen.

Darüber hinaus ist ein  Gesetzesvorschlag zur Personenstandsänderung in Arbeit, der nach Information der Aktivist_innen von Malta dem argentinischen Transgesetz in nichts nachstehen soll. Dies ist  ein starkes Signal für andere Länder,  ihre Transgesetzgebung ebenfalls anzupassen.

http://www.parlament.mt/billdetails?bid=442&l=1&legcat=13

http://tgeu.org/malta-douze-points-first-constitution-in-europe-to-name-gender-identity-tgeu-statement/

 

Indien: Drittes Geschlecht anerkannt

Am 15. April  hat das höchste Gericht Indiens Transmenschen als Drittes Geschlecht anerkannt. Es sei das Recht eines jeden Menschen, sein Geschlecht selbst zu bestimmen, dies gelte auch für diejenigen Menschen, die sich nicht als Mann oder als Frau definieren würden.  In Indien lebenca. zwei Millionen Trans-Personen., die sich zum grössten Teil als „Hijras“ bezeichnen.

Hijras leben meist am Rande der Gesellschaft, sie leben vom Singen, Tanzen, oft auch von der Prostitution.  Sie werden stark diskriminiert und haben kaum Bildungschancen.  Mit ihrer offiziellenAnerkennung sollen sich auch Verbesserungen im Gesellschaftsleben und Bildungswesen verbinden.

Video (Quelle: süddeutsche.de / Reuters)

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