Nationalrat will LGBTIQ+-feindliche Hassdelikte erfassen

Am 26. September 2019 stimmte der Nationalrat Ja zur Forderung, dass «Hate crimes aufgrund von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder Geschlechtsmerkmalen» statistisch erfasst werden sollen. Obwohl der Bundesrat die Motion zur Ablehnung empfahl, hat sie der Nationalrat knapp angenommen: Mit 97 zu 94 Stimmen hat er sich dafür ausgesprochen, dass homo-, bi-, trans- und interfeindliche Hassdelikte statistisch erfasst werden sollen. Damit kommt ein jahrelanges Anliegen der LGBTI-Verbände endlich einen Schritt weiter. Die Motion muss nun noch vom Ständerat unterstützt werden. Ein Grund mehr, transfreundliche Kandidat_innen auch in die kleine Kammer zu wählen!

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Geht wählen!

Können wir unsere Namen und Geschlechtsmarker künftig selbstbestimmt und einfach ändern? Wird das für alle trans Menschen gelten, auch zum Beispiel für Kinder und Jugendliche? Rückt ein Geschlechtseintrag für nicht-binäre Menschen in greifbare Nähe? 

Am 20. Oktober entscheiden wir darüber! Denn dann werden die Nationalrät_innen und Ständerät_innen gewählt, die in den nächsten vier Jahren auch darüber abstimmen. Für oder gegen uns.

Du fragst dich, welche Parteien überhaupt transfreundlich sind? Keine Sorge, wir verschaffen dir den Durchblick!

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Ent-Psycho-Pathologisierung: ICD-11 endlich endgültig!

© Marco Verchromt / License

Die 11. Version der ICD (Internationale Klassifikation der Krankheiten) wurde am Samstag, 25. Mai 2019 von der Weltgesundheitsversammlung endgültig verabschiedet. Nebst vielen anderen Änderungen werden darin die trans Diagnosen, die nun «Geschlechtsinkongruenz» heissen, neu definiert und vom Kapitel der psychischen und Verhaltensstörungen weg verschoben in ein neues Kapitel zur sexuellen Gesundheit («conditions related to sexual health»).

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LGBTI-Rechte: Schweiz fällt von Platz 22 auf 27

Die aktualisierte «Rainbow Map» zeigt: Wenn es um die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI) geht, schneidet die Schweiz schlecht ab. Entscheidend dafür sind der mangelhafte Schutz gegen Diskriminierung und Hassdelikte sowie der massiv unzulängliche Schutz von trans und intergeschlechtlichen Menschen.

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