Trans*-Richtlinien an den Universitäten Basel und Bern

Endlich reagierten auch die Universitäten Basel und Bern auf die Anliegen von trans* Student_innen: Beide gaben sich Richtlinien zur Verwendung des Vornamens und Geschlechtseintrages. Grundsätzlich ermöglichen beide Universitäten neu, dass Vorname und Geschlechtseintrag unabhängig einer amtlichen Änderung angepasst werden können – jedoch, entgegen der Forderung von TGNS, begrenzt auf F und M. Non-binary Student_innen, die in ihrer Geschlechtsidentität anerkannt werden möchten, werden damit weiterhin auf eine Regelung warten müssen.

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Keine Sternstunde zum «Kampfbegriff Gender»

Am Sonntag, 21. Januar 2018 hat das Schweizer Fernsehen (SRF) eine ganze Themenreihe von Dokumentationen und Diskussionssendungen zum Thema Trans gestartet. Den Anfang machte eine «Sternstunde Religion», die leider keine Sternstunde war.

Geladen waren zwei Expert*innen, die jedoch beide weder beruflich noch privat Erfahrung mit dem Trans-Thema hatten, auf welches die Diskussion schnell einschwenkte. Hinzu kamen Fehlinformationen, Herabwürdigungen und diffamierende Aussagen gegenüber trans, aber auch inter und homosexuellen Menschen.

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Von „mitgemeint“ zu „Wir für uns“

Es war ein bewegendes Jahr. Wir haben das Jahr gestartet mit schlimmen News aus den USA: Trans Menschen, die dort Ihrer Rechte beraubt wurden. Und wir schliessen das Jahr mit einem stolzen Lächeln auf den Lippen: Es ist viel Positives passiert in der Schweiz. Aber eins nach dem anderen.

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Trans Day of Remembrance (TDoR) 2017

Am 20. November, dem Transgender Day of Remembrance (TDoR), gedenken Transmenschen und ihre Freund_innen in aller Welt der Opfer transphober Gewalt. Zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 30. September 2017 wurden weltweit 2‘609 Transmenschen aufgrund ihrer Geschlechtsidentität ermordet. Allein in den vergangenen 12 Monaten wurden in 71 Ländern 325 Morde an Transpersonen registriert.

Es ist viel passiert im letzten Jahr: Mit der Ratifizierung der Istanbulkonvention, dem Urteil gegen Zwangssterilisation, der Freilassung Chelsea Mannings und vielen weiteren kleinen und grösseren Erfolgen gab es 2017 oft genug Anlass zu Freude und Hoffnung für die Transgemeinschaft. Die prekäre Lage und ständige Bedrohung, mit der sich Transmenschen trotz allem ständig konfrontiert sehen, geriet dabei nie in Vergessenheit.

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Podium Trans* Kinder in Familie, Schule und Gesellschaft

Mit einem solchen Ansturm wagten die Organisator_innen des IZFG, des Berner LGBTI-Filmfestivals Queersicht und von Transgender Network Switzerland (TGNS) in ihren kühnsten Träumen nicht zu rechnen: Etwa 230 Personen strömten am 3. November ins vonRoll-Areal, um die Abendveranstaltung «Trans* Kinder in Familie, Schule und Gesellschaft» zu besuchen. Offensichtlich traf die Veranstaltung ein grosses Informationsbedürfnis von Fachpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

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UPR 2017: Handlungsbedarf für Trans-Rechte in der Schweiz

Am Morgen des 9. Novembers 2017 fand die dritte universelle periodische Überprüfung der Schweiz, kurz: UPR, vor der UNO statt. Transgender Network Switzerland (TGNS) ist hoch erfreut, dass zahlreiche Empfehlungen zur Menschenrechtssituation von Transmenschen an die Adresse der Schweiz ergingen und fordert deren Annahme und Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.

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