Istanbul-Konvention: Gewaltschutz auch für Transmenschen

(Bern, 31. Mai 2017) Heute sprach sich der Nationalrat deutlich für die Ratifizierung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt aus. Der Beitritt zu dieser sogenannten Istanbul-Konvention ist auch für Transmenschen in der Schweiz ein wichtiger Schritt. Denn die Konvention ist, so ihr Art. 4(3), explizit auch […]

Zwangssterilisationen an Transmenschen verletzen Menschenrechte

Am 6. April 2017 verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Frankreich, weil Transmenschen für die Änderung des amtlichen Geschlechts zu medizinischen Eingriffen gezwungen werden. Ein wegweisendes Urteil, das sich wohl auch deutlich auf die Schweizer Gerichtspraxis auswirken wird. Die Klägerinnen, die drei Transfrauen A.P., Garçon und Nicot, hatten die Änderung ihres amtlichen Geschlechts vor lokalen […]

TGEU: Co-Präsident Alecs Recher tritt zurück

Auf Ende 2016 wird Alecs Recher als Co-Präsident von Transgender Europe (TGEU) zurücktreten. Alecs ist der Mitbegründer und erste Co-Präsident von TGNS. Seit 2012 war er im Vorstand von TGEU und seit dort 2014 Co-Präsident. Alecs Recher hat eine wichtige Rolle in den Aktivitäten und der verstärken Professionalisierung von TGEU gespielt. Sehr wichtig waren und […]

UNO-Frauenrechtsausschuss fordert: Keine Zwangseingriffe mehr und Kostenübernahme notwendiger Angleichungsmassnahmen

Der UNO-Frauenrechtsausschuss publizierte am 18. November 2016 seine neusten Empfehlungen an die Schweiz. Darin finden sich auch klare Worte zu den Menschenrechten von Transmenschen: Der Ausschuss zeigt sich besorgt über Verletzungen des Rechts von Transmenschen auf Gesundheit.

2016 weltweit 295 Transmenschen ermordet

Medienmitteilung, Bern, 17. November 2016 Am 20. November, dem Transgender Day of Remembrance, gedenken Transmenschen und ihre Freund_innen in aller Welt der Opfer transphober Gewalt. Zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 30. September wurden weltweit 2‘264 Transmenschen aufgrund ihrer Geschlechtsidentität ermordet. Allein in den vergangenen 12 Monaten wurden in 33 Ländern 295 Morde an […]

LGBT+ Helpline erfasst transfeindliche Gewalt und Diskriminierung

Im November startet mit der LGBT+ Helpline ein grosses Gemeinschaftsprojekt verschiedener Schweizer LGBT-Organisationen. Die Helpline ist eine Meldestelle für trans- und homofeindliche Gewalt und Diskriminierung. Vorfälle können anonym mittels Fragebogen online gemeldet werden oder man kann auf einer Hotline anrufen und sich beraten lassen.

LGBTQ Conference Schweiz

Am Samstag, 29. Oktober 2016, 10:30-18:30 Uhr, findet im Hotel Schweizerhof in Bern die nationale Konferenz der Schweizer LGBTQ-Organisationen statt. Organisiert wird die LGBTQ Conference von Pink Cross, der Lesbenorganisation Schweiz LOS, Transgender Network Switzerland (TGNS) und dem Dachverband Regenbogenfamilien (DVRF). Die LGBTQ Conference steht allen Interessierten offen.

Die Schweiz tritt internationaler Koalition zur Gleichstellung von Transmenschen, Lesben, Schwulen und Intersex-Menschen bei

Die Schweiz ist an der Global LGBTI Human Rights Conference in Montevideo der Equal Rights Coalition zur Gleichstellung von Transmenschen, Lesben, Schwulen und Intersex-Menschen beigetreten. Die Konferenz unter dem Motto «Non Violence, Non Discrimination and Social Inclusion» fand vom 13. bis zum 15. Juli 2016 zum ersten Mal in Lateinamerika statt.

UNO-Frauenrechtskomitee thematisiert Trans-Anliegen

Als Vertragsstaat der UNO-Frauenrechtskonvention muss die Schweiz dieses Jahr wieder über die Umsetzung der Konvention berichten. TGNS hat im Rahmen dieses Verfahrens dem zuständigen Komitee einen sogenannten Alternativbericht über die Situation von Transmenschen in der Schweiz eingereicht und an der vorbereitenden Sitzung mit dem Komitee gesprochen. Dieses hat nun die Themen publiziert, zu denen die […]

TGNS-Bericht an das UNO-Frauenrechtskomitee

Die Schweiz hat 1997 die UNO-Frauenrechtskonvention ratifiziert und muss nun, wie alle anderen Staaten, alle paar Jahre über die Umsetzung berichten (CEDAW). 2016 ist dies wieder der Fall. Dazu wird die offizielle Schweiz ihren Staatenbericht vorlegen; ergänzend dazu können Nichtregierungsorganisationen (NGO) Alternativberichte eingeben, in denen sie die Situation aus ihrer Sicht schildern.