Neuer TGNS-Vorstand

Rund 120 Mitglieder haben an der schriftlichen MV-Abstimmung 2021 mitgemacht und die Kandidierenden mit einer überwältigenden Mehrheit bestätigt. Der neue TGNS-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: May Freigang, Co-Präsidium (sie / ihr), Eneas Pauli, Co-Präsidium (er / they), Siméon Seiler (er / they / kein Pronomen), Mi (kein Pronomen), Louis Käser (er), James Ackermann (er), …

Ausstellungen zu Geschlecht und Queerness

2021 ist ein Jahr mit zwei besonderen Ausstellungen, die ein Muss für die trans und queere Community sind. Schon letztes Jahr eröffnete im Stapferhaus Lenzburg die Ausstellung «Geschlecht – jetzt entdecken», musste aber wie alle Museen bald wieder schliessen. Inzwischen ist die Ausstellung für Besuchende wieder zugänglich. Und seit wenigen Tagen hat auch das Naturhistorische …

Kein Erfolg für die SVP

Die SVP ist gescheitert mit dem Versuch, gegen die erleichterte Änderung des (binären) Geschlechtseintrags das Referendum zu ergreifen. Damit ist klar, dass das neue Verfahren kommen wird, aber noch nicht ab wann. Zu den ausführlichen Informationen über die Änderung des Geschlechtseintrags

Let it snow …

Die Geschäftsstelle sowie die Rechtsberatung von TGNS gönnen sich eine Auszeit vom 21. Dezember bis am 4. Januar 2021. Die Beratungsstellen in den Checkpoints Zürich, Lausanne und Bern über die Feiertage ebenso geschlossen. Das gesamte Team und der Vorstand von TGNS wünschen besinnliche und fröhliche Festtage sowie ein gesundes 2021!

Dritte Option oder gar kein Geschlechtseintrag?

Die Nationale Ethikkommission hat endlich den lange erwarteten Bericht zur Erweiterung der Geschlechtseinträge um eine nicht binäre Option bzw. die Streichung des Geschlechtseintrags veröffentlicht. Er war vom Bundesamt für Justiz aufgrund der drei Postulate von Sibel Arslan, Rebecca Ruiz und Beat Flach in Auftrag gegeben worden. 

Ständerat: Selbstbestimmung erst ab 16

In der dritten ständerätlichen Debatte über die vereinfachte Änderung des Geschlechtseintrages schlug Ständerätin Heidi Z’graggen (CVP Uri) einen vernünftigen Kompromiss für Minderjährige vor: Zwingende Zustimmung der gesetzlichen Vertretung für alle bis 12 Jahre, zwischen 12 und 16 entweder Zustimmung oder eine dreimonatige Bedenkfrist und ab dem Alter 16 Selbstbestimmung.

Nationalrat unterstützt uns erneut!

Der Nationalrat will nichts wissen von dem faulen Kompromiss, den der Ständerat letzte Woche vorschlug: Die vereinfachte Änderung des Geschlechtseintrages soll allen Urteilsfähigen zugänglich sein. Eine Mehrheit des Nationalrates (93 zu 81, 11 Enthaltungen) will weder, dass alle unter 16-Jährigen, noch dass alle unter 18-Jährigen zwingend die Zustimmung der Eltern brauchen. Die Frage geht nun …

LGBTIQA-Community-Wichteln

Mach mit beim Community-Wichteln! Wir vermitteln dir zwei queere Menschen, denen du anonym kleine Geschenke schickst – und du kriegst von zwei anderen Leuten Geschenke zugeschickt. Am Schluss lösen wir auf, wer wessen Wichtel war. Für ein spannendes Jahresende in der Community. Anmeldeschluss diesen Donnerstag, 3. Dezember um 20 Uhr – einfach über dieses Formular …

Ständerat schlägt faulen «Kompromiss» vor

Heute Morgen debattierte der Ständerat über das sogenannte Zustimmungserfordernis, also darüber, ob urteilsfähige Minderjährige (und Personen unter umfassender Beistandschaft) künftig ihren Geschlechtseintrag nur noch mit Zustimmung der gesetzlichen Vertretung (meist die Eltern) ändern können. Leider beharrt eine konservative Mehrheit auf dem Zustimmungserfordernis, das aber «nur» noch bis zum Alter 16 notwendig sein soll. Diese Reduktion …