Petition: Kein Verbot, kein Rückschritt

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli fordert ein pauschales Verbot geschlechtsangleichender Behandlungen bei Minderjährigen – ohne wissenschaftliche oder rechtliche Grundlage. Damit wird nicht nur das Vertrauen in unser Gesundheitssystem untergraben, sondern ein bewährtes Versorgungsmodell gezielt politisch blockiert.

Das ist keine Fürsorge – das ist Rückschritt.

Mit mittlerweile 25 Partnerorganisationen haben TGNS und die HAZ queer Zürich eine Petition auf Campax lanciert, um diesem Angriff einen Riegel vorzuschieben.

Hier geht’s zur Petition

Wir fordern:

  • Keine politisch motivierten Verbote auf dem Rücken von Jugendlichen.
  • Vertrauen in Wissenschaft & Fachpersonen – keine populistische Stimmungsmache.
  • Schutz für ein funktionierendes Versorgungssystem – keine grundlose & diskriminierende Aushöhlung.

Warum ist das wichtig?

Trans Jugendliche werden in Zürich therapeutisch und medizinisch begleitet – sorgfältig, kompetent, gemeinsam im Gespräch mit Familien und Fachpersonen, nach internationalen Leitlinien.

Behandlungen erfolgen nicht leichtfertig, sondern nach klaren Kriterien und individueller Abklärung.

Die eigens in Auftrag gegebenen ethischen und rechtlichen Abklärungen haben das klar bewiesen. 

Die häufigste medizinische Massnahme sind Pubertätsblocker: Sie verschaffen Zeit zur Orientierung, entlasten psychisch – und sind reversibel. Sie bedeuten keine endgültige Entscheidung.  

Nun will die Gesundheitsdirektorin, dass Blocker nur noch im Rahmen von Studien zugänglich sind. Das würde den Zugang zu medizinisch nötiger Versorgung faktisch verhindern – ein rechtswidriger und gefährlicher Eingriff.

Ein pauschales Verbot bedeutet:

  • Jugendliche erleben eine ungewollte, irreversible Pubertät – mit hohem psychischem Leidensdruck und erhöhtem Suizidrisiko.
  • Die bewährte, sicherste Behandlung (Blocker) wird unerreichbar.
  • Eltern und urteilsfähige Jugendliche verlieren ihr gesetzlich garantiertes Mitspracherecht.
  • Fachpersonen werden entmündigt, Forschung wird zum Mittel politisch motivierter Diskriminierung

Trans Jugendliche verdienen Schutz, medizinische Unterstützung und Respekt – nicht staatlich verordnete Vernachlässigung als Mittel zum Stimmenfang.

Unsere Medienmitteilung mit der HAZ

Wir sind nicht alleine! Unsere Erst-Unterstützer:innen im Bild. Die Liste wächst!