Altdorfer Empfehlungen

Die von Dr. Horst-Jörg Haupt vom Sozialpsychiatrischen Dienst Uri jüngst vorgelegten Guidelines für die professionelle Begleitung, Beratung und Behandlung von Transmenschen gehen, im Gegensatz etwa zu anderen Standards, davon aus, dass Trans-Sein keine Krankheit ist (vgl. etwa ICD 10, DM IV, F64), sondern eine gesunde Normvariante geschlechtlicher Identität.

Die Altdorfer Empfehlungen orientieren sich am medizinischen State of the Art und dem aktuellsten Menschenrechtsdiskurs. Ihr Ziel liegt darin, die Risiken beim Entfaltungsprozess von Transmenschen zu minimieren, deren Ressourcen zu aktivieren und Gesundheitspotentiale optimal zu unterstützen.

Das traditionelle Modell einseitiger Begutachtung und „Therapie“ durch die Mediziner und die damit verbundene Abhängigkeit von deren Urteil soll abgelöst werden durch ein professionelles Case Management. Dieses soll sich primär an den Bedürfnissen und Ressourcen der Klient_innen orientieren. Diese sind somit nicht mehr zu begutachtende Objekte, sondern partizipierende, selbstbestimmte Menschen.

Altorfer Empfehlungen (Transsexualität – Grundlegende neurowissenschaftlich-medizinische, menschenrechtskonforme Posiotionsbestimmungen und daraus abzuleitende Empfehlungen für die Begleitung, Betreuung und Therapie transsexueller Menschen von Dr. med. univ. Dr. phil. Horst-Jörg Haupt)


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